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Qualität lässt sich nicht durch eine Prüfung in ein Modul einbringen

vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit
Überprüfung der Echtheit eines BISOL Photovoltaikmoduls mit einer mobilen App.

Ein Werk kann am Tag des Audits einen hervorragenden Eindruck machen. Die Fertigungslinie ist sauber. Die vorgeschriebenen Materialien sind verfügbar. Die Prozessdokumente liegen vor, und die Prüfer können den Produktionslauf beobachten.


Aber ein Photovoltaikmodul entsteht nicht allein am Tag des Audits. Es entsteht im Laufe von Tausenden von Schichten, Materiallieferungen, Maschineneinstellungen und Produktionsentscheidungen – einschließlich der Tage, an denen weder Kunden noch externe Prüfer anwesend sind.


Deshalb lautet die eigentliche Frage nicht nur, ob eine Fabrik ein Audit bestanden hat. Die Frage ist vielmehr, wer das Produktionssystem tagtäglich kontrolliert.


Eine Momentaufnahme kann kein System garantieren

Eine professionelle Werksinspektion kann die Leistungsfähigkeit bestätigen, Unterlagen prüfen und Stichproben untersuchen. Das ist wertvoll, bleibt aber eine Momentaufnahme.


Zuverlässigkeit hängt davon ab, was zwischen diesen Momenten geschieht: ob die eingehenden Materialien gleichbleibend sind, genehmigte Rezepturen eingehalten werden, Maschinenparameter innerhalb der Grenzwerte bleiben, Ersatzstoffe kontrolliert werden und jede Charge zurückverfolgt werden kann, wenn Jahre später Fragen auftauchen.


Ein Werksaudit ist eine Momentaufnahme. Zuverlässigkeit ist ein Produktionssystem.


Qualität lässt sich nicht durch eine Inspektion in ein fertiges Modul hineinprüfen. Sie muss während der gesamten Produktion konzipiert, kontrolliert und dokumentiert werden.


Wir kennen den Unterschied, weil wir beides installiert haben

Die Erfahrung von BISOL stammt nicht nur aus der Herstellung eigener Module. Wenn bestimmte Projekte oder Kundenanforderungen den Einsatz von extern bezogenen Modulen erforderten, hat BISOL diese ebenfalls beschafft und installiert.


Diese Einkäufe umfassten professionelle Werksinspektionen und die Anwesenheit von BISOL während der Produktion. Dennoch traten später bei einigen extern bezogenen Modulen schwerwiegende Mängel auf.


Hier geht es nicht um ein bestimmtes Land oder einen einzelnen Lieferanten. Es ist eine praktische Erkenntnis: Selbst eine sorgfältige Lieferantenüberwachung ist nicht dasselbe wie die kontinuierliche Kontrolle durch den Hersteller, der für jeden Produktionstag verantwortlich ist. 


So sieht eine kontinuierliche Qualitätskontrolle aus

  • Stabile, bewährte Materialien – mit kontrollierten Änderungen statt heimlicher Substitutionen.

  • Festgelegte Produktionsrezepte und Maschinenparameter, die in jeder Schicht überwacht werden.

  • Rückverfolgbarkeit auf Seriennummernebene, die jedes Modul mit seinen Materialien, Messwerten, Einstellungen und Produktionsaufzeichnungen verknüpft.

  • Prüfungen während des gesamten Prozesses, nicht nur eine Endkontrolle am Ende der Fertigungslinie.


Das Ergebnis muss sich auf dem Dach zeigen

BISOL entwickelt und fertigt seine Photovoltaikmodule in der Europäischen Union und hat dabei die direkte Kontrolle über Materialien und Produktion. Das firmeneigene Nachverfolgungssystem erfasst die wichtigsten Produktionsdaten für jedes Modul, während jedes Modul mehr als 20 Tests und Prüfungen durchläuft.


Das Ergebnis ist messbar. BISOL meldet derzeit eine Reklamationsquote von 0,01 % bei den Modulen. In zwei Jahrzehnten Betriebszeit verzeichnet BISOL zudem keine einzige Reklamation aufgrund von Feuchtigkeitseintritt oder Delaminierung der Module.


Diese Zahlen sind keine bloßen Erklärungen zur Qualität. Sie sind das Ergebnis, das ein kontrolliertes Produktionssystem nach der Installation geliefert hat.

Qualität bewährt sich nach dem Audit

Qualität ist nicht das, was ein Hersteller während eines Audits vorzeigt. Es ist das, was das Modul nach Jahren auf dem Dach beweist.


Kontrolle über die Produktion führt zu Kontrolle über die Folgen.

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